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Am 1. September 2010 tritt die zweite Stufe des eu-weiten Glühbirnenverbots in Kraft


urbs-media, 16.8.2010: Ein Jahr nach der 1. Stufe des von der EU auf Initiative der deutschen Bundeskanzlerin initiierten Glühbirnenverbots tritt am 1.9.2010 die zweite Stufe in Kraft. Ab diesem Stichtag dürfen dann nach dem bereits seit 12 Monaten geltenden Verbots von 100 Watt Lampen auch keine 75 Watt Birnen mehr in den Verkehr gebracht werden. Rechtsgrundlage für das Glühbirnenverbot ist die EU-Richtlinie 2005/32. Und mit dem Produktionsverbot von 100 Watt und 75 Watt Glühbirnen ist dieser Schwachsinn jedoch noch lange nicht zuende.

Konkret gilt für das Glühlampenverbot folgende Zeitskala:

  • 1.9.2009: Verbot von allen mattierten Glühbirnen sowie von klaren Glühbirnen ab 100 Watt.
  • 1.9.2010: Verbot von klaren Glühbirnen ab 75 Watt.
  • 1.9.2011: Verbot von klaren Glühbirnen ab 60 Watt.
  • 1.9.2012: Komplettes Glühbirnenverbot ab 15 Watt.

urbs-media Praxistipp: Offiziell heißt es, so genannte Energiesparlampen seien die bessere Alternative zu Glühlampen. Als Vorteile werden insbesondere der geringere Energieverbrauch und die deutlich längere Lebensdauer von Energiesparlampen im Vergleich zu konventionellen Glühbirnen genannt.

Beide Argumente für Energiesparlampen sind jedoch nachweislich falsch! Denn nach unabhängigen Untersuchungen erreichen Energiesparlampen praktisch nie die von den Herstellern angegebene Lichtausbeute und bei der genannten Lebensdauer handelt es sich um reine Phantasiezahlen. Doch damit nicht genug: Auch ökologisch betrachtet stellen Energiesparlampen im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen einen echten Rückschritt dar. Denn Energiesparlampen enthalten hoch-giftigesQuecksilber und sollten daher eigentlich als Sondermüll entsorgt werden.

Hinzu kommt, dass im Internet zahlreiche Nutzer von gesundheitlichen Problemen durch den Gebrauch von Energiesparlampen berichten. Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sollen insbesondere dann auftreten, wenn sich Personen über einen längeren Zeitraum in der unmittelbaren Nähe derartiger Lichtquellen aufhalten. Schuld an den Gesundheitsschäden ist dabei vermutlich die elektromagnetische Strahlung der Energiesparlampen.

Fachhändler raten daher gegenwärtig dazu, weiterhin normale Glühlampen zu verwenden und sich gegebenenfalls einen entsprechenden Vorrat anzulegen. Wenn sich die Technik der Energiesparlampen möglicherweise in fünf oder zehn Jahren weiterentwickelt hat, sollte man die Frage "Energiesparlampen - Ja oder Nein" dann für sich persönlich neu bewerten.

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