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Der deutsche Anteil am Rettungspaket für Griechenland könnte sich leicht auf über 40 Mrd. Euro verdoppeln


urbs-media, 10.5.2010: In unserem Update vom 3.5.2010 hatten wir in dem Beitrag "Droht in Deutschland in absehbarer Zeit eine Währungsreform" die Frage behandelt, wie sich das Rettungspaket der Euro-Staaten für Griechenland auf die Stabilität des Euros auswirkt. Vor einer Woche sind wir dabei von einem Finanzierungsbeitrag der Bundesrepublik in Rahmen der EU von ca. 24 Mrd. Euro innerhalb der kommenden drei Jahre ausgegangen. Und schon bei einer derartigen Summe hatten wir vermutet, dass Griechenland bei einer Staatsverschuldung von deutlich über 300 Mrd. Euro die von Deutschland bereitgestellten Milliardenkredite wohl nicht vereinbarungsgemäß zurückzahlen kann.

Die Wahrheit kommt nur tröpfchenweise ans Licht

Inzwischen sind einige Details aus den Verhandlungen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin und der EZB bekannt geworden, die Finanzexperten die Haare zu Berg steigen lassen: Denn für finanzschwache Euro-Staaten gibt es eine Ausstiegsklausel aus ihren Hilfszusagen für Griechenland. Angela Merkel hat in einer Geheimabsprache den übrigen Euro-Staaten sogar verbindlich zugesagt, Deutschland werde in einem derartigen Fall den Löwenanteil der fehlenden Kreditmilliarden schultern.

Aber Hallo! Zunächst war nur von einem einmaligen deutschen Finanzbeitrag für Griechenland in Höhe von 8,4 Mrd. Euro die Rede, eine Woche später verdreifachte sich diese Summe auf ca. 24 Mrd. Euro und jetzt heißt es plötzlich, der deutsche Steuerzahler werde auch überwiegend die Beiträge zur Griechenlandhilfe von Irland, Italien, Portugal und Spanien übernehmen. Um diese umfassende deutsche Garantie für die europäische Griechenlandhilfe wirksam werden zu lassen, reicht es offenbar aus, dass der für eigene Staatsanleihen zu zahlende Zinssatz über dem für Griechenland vereinbarten Satz von 5 Prozent liegt. Und damit könnte der von Deutschland im Rahmen der EU zu finanzierende Anteil an den Griechenlandkrediten leicht auf 35 oder gar 40 Mrd. Euro steigen. Hinzu kommt, dass Deutschland an den Griechenlandkrediten des Internationalen Währungsfonds zusätzlich mit 6 Prozent beteiligt ist.

Das deutsche Volk muss sich jetzt selbst helfen

Wenn die Bundesregierung nach dem Vorbild der internationalen Finanzzocker zu Lasten der deutschen Steuerzahler immer größere Risiken eingeht, dann ist es für die Bürger höchste Zeit, selbst etwas gegen den staatlich verordneten Kapitalabfluss aus Deutschland zu unternehmen. Die aus dem deutschen Volksvermögen in Richtung Griechenland und womöglich auch schon bald Richtung Italien, Irland, Portugal und Spanien abfließenden Milliardenbeträge fehlen nämlich im Inland für dringende Investitionen und für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Eines können selbst die Zauberlehrlinge und Spekulanten im Kabinett Merkel / Westerwelle nicht: Das Geld der deutschen Steuerzahler zweimal ausgeben! Aber das hindert die Bundeskanzlerin nicht, sich ihr eigenes Gehalt still und heimlich ab August 2010 um monatlich 334 Euro und die Ministergehälter um 272 Euro pro Monat zu erhöhen (Welt-Online vom 7.5.2010).

Leider hat nur eine kleine Minderheit der deutschen Abgeordneten die existenzbedrohenden Auswirkungen dieser von der Bundeskanzlerin zu Gunsten von Irland, Italien, Portugal und Spanien eingegangenen zusätzlichen Kreditverpflichtung verstanden. Und so hat praktisch nur die Linke geschlossen gegen das im Eiltempo durch den deutschen Bundestag gepeitschte Gesetz zur Griechenlandhilfe gestimmt. Deshalb müssen die Bürger jetzt selbst Verantwortung für Deutschland übernehmen und die negativen gesamtwirtschaftlichen Folgen des Regierungswahnsinns zumindest abmildern!

Für das wirtschaftliche und finanzielle Überleben der Menschen in Deutschland ist es daher unumgänglich, Ausgaben überwiegend nur noch im Inland zu tätigen und damit die Arbeitsplätze in Deutschland zu schützen. Das fängt bei Lebensmitteln im Supermark an und geht weiter über Haushaltswaren und Textilien, wo es immer noch Unternehmen gibt, die Produkte "Made in Germany" herstellen. Dieses "Notprogramm der Bürger für Deutschland" umfasst schließlich auch den Urlaub. Hier haben die entwürdigenden Sicherheitskontrollen an den Flughäfen die urbs-media Redaktion ohnehin schon vor Jahren dazu bewogen, auf Flugreisen vollständig zu verzichten. Unsere Kontakte mit dem Ausland beschränken sich deshalb derzeit auf Gyros und Bifteki aus dem nahegelegenen griechischen Imbiss von Georgi.

Made in Germany - Arbeitsplatzsichernd

Lassen Sie sich von der Bundesregierung nicht mit dem Scheinargument verwirren, Deutschland sei eine Exportnation und könne deshalb einheimische Waren und Produkte nicht gezielt fördern. Denn zu einer erfolgreichen Exportpolitik gehört es auch, dass die Abnehmerstaaten die bezogenen Waren auch tatsächlich bezahlen. Zumindest im Fall Griechenland warten aber deutsche Exportunternehmen teilweise schon seit Jahren auf ihr Geld (Handelsblatt vom 25.2.2010).

Die urbs-media Redaktion jedenfalls achtet beim Einkauf peinlich genau auf die Herkunft der Waren. Und wenn es tatsächlich keine Produkte aus Deutschland gibt, dann sind für uns jedenfalls solchen Herkunftsländern und solche Firmen tabu, die wir in Zusammenhang mit dem internationalen Finanzkapital und damit mit den Verursachern der Wirtschafts- und Finanzkrise bringen. Im Internet finden Sie unter www.ja-zu-deutschland.de umfassende Informationen, wo gezielt Produkte "Made in Germany" gekauft werden können.

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